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„Lean Wejwer“ Depression
Its' ok,
to not
be ok.

Graue Gedanken?

Der Themenkomplex Depression im Detail.

Was ist eine Depression?

Eine Depression ist eine krankhafte psychische Störung, die durch die Hauptsymptome gedrückte Stimmung, Interessenlosigkeit und Antriebsstörung gekennzeichnet ist. Depression ist keineswegs nur eine anhaltende Traurigkeit, sondern ein Zustand, in dem die Empfindung aller Gefühle reduziert ist. Betroffene beschreiben dies häufig mitunter als Gefühl der Gefühllosigkeit.

 

Wer bekommt eine Depression?

Die Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Frauen sind häufiger von einer Depression betroffen als Männer. Die Lebenszeitprävalenz, also die Wahrscheinlichkeit mindestens einmal in einem Leben eine Depression zu durchleben, beträgt bei Männern 12,5% und Frauen 25%. Befindet sich in der Familie ein Verwandter 1. Grades mit der Diagnose Depression, erhöht sich die Lebenszeitprävalenz dementsprechend auf 24% beziehungsweise auf 30%. Dabei äußert sich eine Depression das erste Mal durchschnittlich im Alter von 30 Jahren.

 

Was führt zu einer Depression?

Das Geschehen einer Depression ist multifaktoriell, d.h. man geht heute davon aus,

dass genetische, neurobiologische, sozial-psychiatrische und weitere Umweltfaktoren einen

Einfluss auf die Krankheitsentstehung haben.

 

Zu den biologischen Faktoren gehören unter anderem eine familiäre Veranlagung, eine Störung der Botenstoffe im Gehirn sowie verschiedene hormonelle Einflüsse. Traumatische und belastende Erlebnisse sowie Persönlichkeitsfaktoren zählen dahingegen zu den psychischen Faktoren. Organisch-bedingte Auslöser einer Depression können beispielsweise Störungen der Schilddrüsenfunktion, des Calcium-, Vitamin B12 oder Folsäurehaushalts sein. Gleichzeitig tritt die Depression oft mit anderen Erkrankungen zusammen auf: Angst- und Panikstörungen, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit sowie weiteren psychischen Störungen.

 

Wissenschaftlich belegt (Beispielquelle?) ist, dass bei jeder bekannten Form der Depression das serotonale und oder noradrenale System gestört ist, d.h., der Spiegel dieser Neurotransmitter bspw. Serotonin ist zu hoch oder zu niedrig, oder die Reizbarkeit dieser Synapsen ist verändert. Ob die Veränderung im Serotoninspiegel eine Ursache oder eine Folge der Depression ist, ist aktuell noch Gegenstand der Forschung.

 

Deshalb ist es sehr wichtig die Ursache einer Depression ärztlich abklären zu lassen, damit die Krankheit dementsprechend wirksam behandelt werden kann.

 

Wie äußert sich eine Depression?

Die Symptome einer Depression sind vielfältig. Zu den Leitsymptomen zählen vor allem eine gedrückte Stimmung sowie Interessens- und Antriebsverlust.

 

Hinzu kommen oft weitere Symptome:

  • Verminderung von Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Schuldgefühle, Gefühl der Wertlosigkeit
  • Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven
  • Gedanken an oder bereits erfolgte Selbstverletzung oder Suizidhandlungen

 

Eine Depression zeigt sich ebenfalls an körperlichen Symptomen:

  • Schlafstörungen
  • Verminderter Appetit
  • Verringertes sexuelles Interesse
  • Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme
  • Gesteigerte Schmerzempfindung
  • Kopfschmerzen
  • Infektanfälligkeit

 

Klinischer Verlauf:

Eine einzelne depressive Episode dauert unbehandelt etwa sechs bis acht Monate an. Mit einer adäquat durchgeführten Therapie können die Episodenlänge und die Krankheitsintensität deutlich reduziert werden. Bei der großen Mehrheit der Patienten, etwa 80%, kommt es zu einer Remission, d.h. einem Rückgang, der Symptomatik innerhalb von zwei Jahren.

 

Wie wird eine Depression diagnostiziert?

Eine genaue Diagnose wird aufgrund der Komplexität oft erst vom Experten, d.h. von psychologischen Psychotherapeuten oder Psychiatern gestellt. Manchmal ist die Depression mit anderen Erkrankungen verbunden, so dass sie von behandelnden Ärzten nicht auf Anhieb erkannt wird und es einer aufwendigeren Diagnostik bedarf.

 

Wie wird eine Depression behandelt?

Eine antidepressive Therapie umfasst i.d.R. eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva in Kombination mit einer geeigneten Psychotherapie. Moderne Antidepressiva setzen bei der Veränderung des Serotoninpegels an.

 

Hinzu können noch moderne Behandlungskonzepte mit Einbindung von Schlafentzugstherapie, Lichttherapie, Magnetstimulationstherapie oder eine Umstellung der Ernährung kommen.

 

Quellen:

https://next.amboss.com/de/

https://flexikon.doccheck.com/de/Depression

 

 

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